Bei persistierenden Schmerzen, klassischerweise stechend und blockierend am Kniegelenk – nach erfolgloser konservativer Therapie – ist eine Arthroskopie / minimalinvasive Operation das Mittel der Wahl.
Über 2-3 kleine Hautschnitte wird mit einer Kamera und diversen Arbeitsinstrumenten in das Gelenk eingegangen, der Riss im Innen- oder Außen-Meniscus lokalisiert und dann therapiert.
Sollte der Riss im Gelenk, in sog. weiß-weißen Zone liegen, lappenförmig oder deutlich degeneriert sein – dann ist eine Randglättung oder Teilresektion notwendig.
Geht der Riss in die Tiefe, ist er basisnah und damit in einer gut durchbluteten Zone – dann ist eine Naht sinnvoll.
Die Therapiemaßnahmen sind altersunabhängig, sondern hauptsächlich abhängig von der Gewebequalität.
Im Anschluss an die Operation ist eine Teilbelastung mithilfe von Unterarmgehstützen über mehrere Tage bis Wochen unter Thromboseprophylaxe notwendig, je nach durchgeführter Therapie: nach einer Teilresektion einige Tage, nach einer Naht einige Wochen.
Auch die Wiederaufnahme von sportlicher oder beruflicher Tätigkeit hängt entsprechend von der durchgeführten Therapie ab.