Die Menisken besitzen mehrere Funktionen: unter anderem Ausgleich der Inkongruenz zwischen Ober und Unterschenkel, Stoßdämpfer Funktion, Vergrößerung der Auflagefläche, helfen bei der Flüssigkeitsverteilung im Kniegelenk und Kraftübertragung.
Bei Stoß- und Rotationsbelastungen kann es zu Verletzungen kommen, häufiger sind die degenerativ bedingten Schädigungen der Menisken ohne eindeutiges Trauma, durch sogenannte Alltagsbewegungen, da Menisken ab dem Erwachsenenalter sich frühzeitig abnutzen können.
Es gibt unterschiedliche Verletzungsmuster und Rissformen.
Man unterscheidet Längsrisse, Horizontalrisse, Vertikalrisse, Korbhenkelrisse und inkomplette Risse.
Die konservative Therapie besteht in der Regel aus Belastungsreduktion, physikalischer Therapie wie Eisanwendung, Förderung der Durchblutung durch isometrisches Training und gegebenenfalls Schmerz und Schwellungsreduktion durch Medikamente. In der Folge dann Bewegungstherapie.
Ein chirurgischer minimalinvasiver, meist arthroskopischer Eingriff ist dann notwendig, wenn die Beschwerden dauerhaft sind, sehr schmerzhaft und auf konservative Therapie sich nicht bessern.
Die Therapie des Meniskusschadens ist abhängig von der Zusammenschau der individuellen Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und den Ergebnissen der Bildgebung.
Beschwerdedauer und Intensität sowie bereits erfolgte Therapie spielen ebenfalls eine Rolle und die weitere Therapie ist dann mit dem Patienten individuell festzulegen.