Das Labrum selbst stellt quasi den Dichtungsring des Hüftgelenks dar, ohne dessen intakte Struktur kann es zu Hüftluxation und auch Austritt von Ernährungsflüssigkeit, welche durch die Synovia produziert wird, kommen. Der Knorpel des zentralen Hüftgelenks wäre dann minder versorgt.
Sowohl Instabilität als auch Minderversorgung führen zu einer vorzeitigen Degeneration/Abnutzung des Hüftgelenks ist.
Deshalb ist das intakte Labrum für das Überleben des Hüftgelenks so wichtig.
Die Labrum-Läsion des Hüftgelenks kann traumatisch erfolgen, wie zum Beispiel bei einem Sport-Unfall oder auch degenerativ, durch Abnutzung bedingt sein.
Der Patient verspürt entweder einen plötzlichen Beschwerdebeginn mit stechenden blockierenden Schmerzen bei Hüftbeugung oder Drehbewegung oder auch einen schleichenden Verlauf mit ähnlichen Symptomen.
Die konservative Therapie besteht aus Belastungsreduktion, Vermeidung von Drehbewegungen und Verbesserung der Durchblutung durch Bewegungstherapie wie zum Beispiel Radfahren, Schwimmen, Physiotherapie, Krafttraining.