Die Funktion des Hüftgelenkes darf nicht isoliert betrachtet werden. Die zwei Hüftgelenke zusammen mit dem Schambein und dem Steißbein, sowie das Ende der Lendenwirbelsäule bilden eine Einheit – den Beckengürtel dar.
Deshalb wird von einem Beckengürtel-Training als konservative Therapie gesprochen. Dabei gilt es sowohl den unteren Rücken, die Beckenbodenmuskulatur als auch die vordere Rumpfmuskulatur zu trainieren.
Darüber hinaus gilt es die einzelnen Bewegungsrichtungen des Hüftgelenkes durch die Beinmuskulatur zusätzlich zu trainieren, sei es durch Dehnung oder durch Kraftaufbau.
Im Rahmen des konservativen Trainings kann auch eine Bewegungsanalyse erfolgen. Ebenso können Medikamente, orthopädische Hilfsmittel als auch bei vorliegenden Knorpelschäden entsprechende Knorpeltherapien wie Nahrungsergänzungsmittel oder Injektionen eingesetzt werden.