Das FAIS, das so genannte Femoro-acetabuläre Impingement-Syndrom, stellt einen pathologischen Knochenkontakt zwischen Oberschenkel und Hüftpfanne da. Im Volksmund wird das FAI auch Hüftimpingement genannt.
Im Rahmen dieses Krankheitsbildes entsteht ein knöchernes Überbein entweder am Oberschenkelkopf oder am Beckenknochen oder an Beidem.
Allerdings führen die knöchernen über Beine langfristig zu einer Arthrose deshalb nennt man das FAI auch eine Prä-Arthrose. Dies ist in vielen biomechanischen Studien als gesichert anzunehmen.
Entsprechend kann es auch schon bei jungen Patienten zu deutlichen Knorpelschäden kommen. Häufig betroffen sind die Sportarten Fußball, Eishockey, Kampfsport oder Tanzsport.
Sowohl spezielle Röntgenbilder als auch Kernspin Bilder können die Diagnose sichern.
Die Therapie ist operativ zu empfehlen, wenn der Leidensdruck hoch ist, die Symptome schon länger bestehen, die konservative Therapie versagt hat, um dann schwere Knorpelschäden zu vermeiden. Häufig kann im Rahmen einer Hüftgelenksspiegelung der Knochenvorsprung beseitigt werden. Da es im Rahmen des FAI auch häufig zu Labrum oder Knorpelverletzungen kommt, müssen diese intraoperativ mitversorgt werden.